Das Gebiet

  • Das Beratungsgebiet „Holsteinische Vorgeest“ (BG4) umfasst eine Gesamt- fläche von ca. 153.000 ha. Ausgehend davon bildet die landwirtschaftlich ge- nutzte Fläche (LF) mit ca. 103.000 ha bzw. 67 % den größten Anteil. Bei der LF dominiert mit ca. 77.000 ha die Ackernutzung (74 %) gegenüber ca. 26.000 ha Grünland.
Das Beratungsgebiet Holsteinische Vorgeest
  • Die bodenbildenden Gesteine sind eiszeitlicher Herkunft. Das Bearbeitungs- gebiet gehört zu etwa gleichen Anteilen im Westen der Hohen Geest und im Osten der Vorgeest Schleswig-Holsteins an. Daher sind nahezu flächende- ckend grundwasserferne Schmelzwassersande und -kiese verbreitet. Innerhalb derer treten oberflächennah nur lokal Geschiebelehm-Inseln der saalezeit- lichen Altmoränen-Landschaft auf. Im nordöstlichen Randbereich reicht ein kleiner Ausläufer der Jungmoränenlandschaft des Östlichen Hügellandes in das Beratungsgebiet 4 hinein.
  • Ausgehend von der geologischen Ausstattung überwiegen im Beratungsgebiet 4 flächenanteilig grundwasserferne, stark wasserdurchlässige Sandböden der Bodentypen Podsol und Podsol-Braunerden (ca. 93.000 ha bzw. 60 % der Ge- samtfläche). Von den 26.000 ha Grünland im gesamten Beratungsgebiet ent- fällt mit 9.200 ha ein erheblicher Anteil auf die humusreichen Böden (Gleye und Moorböden). Hiervon sind ca. 6.000 ha Nieder- bzw. Hochmoorböden.
  • Die Grundwasserkörper EL08 und EL09 sind im Beratungsgebiet 4 durch eine geringe hydrogeologische Schutzfunktion gekennzeichnet, so dass Stoff-Ein- träge aus der landwirtschaftlichen Flächenbewirtschaftung auch im Grund- wasser gemessen werden.

WRRL Niedersachsen

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