Gruppenberatung

Die Gruppenberatung ist ein wichtiges Element der Wasserschutzberatung und bietet die Möglichkeit der persönlichen Ansprache größerer Personengruppen. Ein wichtiges Anliegen ist für das Büro INGUS die Einbeziehung der Akteure aus dem regionalen landwirtschaftlichen Umfeld.

Gerade in großen Beratungsräumen bietet sie eine effiziente Möglichkeit, die Gebiets- und Fachinformationen zeitnah an eine große Zahl interessierter Landwirte zu vermitteln. Zu der Gruppenberatung zählen Feldbegehungen, Feldtage und Veranstaltungen zu den Demonstrationsversuchen. Im Folgenden wird ein kurzer Rückblick über wichtige Veranstaltungen gegeben, die seit 2011 im WRRL-Gebiet Mittlere Elbe durchgeführt wurden.

Feldbegehungen

Die Feldbegehungen fanden gemeinsam mit den Landberatungen Lüneburg e.V. und Lüchow-Danneberg e.V. sowie mit der LWK Niedersachsen, Bzst. Uelzen, statt. Der Schwerpunkt der Feldbegehungen liegt in der aktuellen Düngeberatung und den Pflanzen–schutzempfehlungen. Es werden Düngeempfehlungen anhand von gebietsspezifischen Frühjahrs-Nmin und Spät-Frühjahrs-Nmin-Werten sowie Nitrachek-Ergebnissen gegeben. Darüber hinaus können wichtige pflanzen- bauliche Empfehlungen für Einzelschläge gegeben werden, bei denen die Entwicklung der Pflanzenbestände nicht optimal ist.

Termine 2014

  • 02.04.2014 – Tätendorf
  • 04.04.2014 – Stederdorf
  • 10.04.2014 – Schweskau
  • 23.04.2014 – Tätendorf
  • 24.04.2014 – Tellmer
  • 25.04.2014 – Stederdorf
  • 30.04.2014 – Schweskau
  • 05.05.2014 – Tellmer
  • 07.05.2014 – Tätendorf
  • 09.05.2014 – Stederdorf
  • 21.05.2014 – Tätendorf
  • 23.05.2014 – Stederdorf
  • 28.05.2014 – Schweskau

Termine 2013

  • 21.03.2013 – Tellmer
  • 26.03.2013 – Schweskau
  • 04.04.2013 – Tätendorf
  • 09.04.2013 – Stederdorf
  • 22.04.2013 – Stederdorf
  • 23.04.2013 – Schweskau
  • 25.04.2013 – Tätendorf
  • 07.05.2013 – Stederdorf
  • 07.05.2013 – Tätendorf
  • 08.05.2013 – Schweskau
  • 15.05.2013 – Tellmer
  • 07.10.2013 – Schweskau
  • 10.10.2013 – Tellmer

Termine 2012

  • 21.03.2012 - Tellmer
  • 22.03.2012 - Schweskau
  • 28.03.2012 – Tätendorf
  • 30.03.2012 – Stederdorf
  • 16.04.2012 – Schweskau
  • 19.04.2012 – Tellmer
  • 18.04.2012 – Tätendorf
  • 20.04.2012 – Stederdorf
  • 09.05.2012 – Tätendorf
  • 10.05.2012 – Schweskau
  • 11.05.2012 – Stederdorf
  • 15.05.2012 – Tellmer
  • 23.05.2012 – Tätendorf
  • 25.05.2012 – Stederdorf
  • 05.06.2012 – Tätendorf
  • 04.10.2012 – Schweskau
  • 10.10.2012 – Tellmer

 

Schulungen

Die Durchführung von Schulungen ist ein wichtiger Baustein für die Vermittlung von Wasserschutz relevanten Themen. Ziel dabei ist es, Landwirten praxisnahe Möglichkeiten zur Düngereinsparung aufzuzeigen (z.B. Optimierung der Ausbringungstechnik). Angehenden Landwirten werden in den Berufsschulen die Zusammenhänge zwischen Düngung, Ertrag und Boden-Wasser-Haushalt dargestellt.

Schulungen 2014

  • 09.04.2014 -
  • Kriwitz: Stickstoff-Abschläge bei der Düngung zu Mais auf humusreichen Schlägen
  • 11.03.2014
  • Bockleben und Röhrsen: Düngerstreuer-Check, Optimierung der Grundein-stellung, Ursachenklärung ungenauer Dünger-Verteilungen, praktischer Technik-Check vom Düngerstreuer, Querverteilungsmessung mit Auswertung und Nachjustierung

Schulungen 2013

  • 07.11.2013 -
  • Ebstorf, BBS II: Landwirtschaft und Wasserschutz sowie Umsetzung der EG-WRRL (Unterrichtseinheit)
  • 04.04. und 05.04.2013 -
  • Trabuhn, Barnstedt und Kirchweyhe: Düngerstreuer-Check, Optimierung der Grundein-stellung, Ursachenklärung ungenauer Dünger-Verteilungen, praktischer Technik-Check vom Düngerstreuer, Querverteilungsmessung mit Auswertung und Nachjustierung

Schulungen 2012

  • 10.10.2012
  • Ebstorf, BBS II: Landwirtschaft und Wasserschutz sowie Umsetzung der EG-WRRL (Unterrichtseinheit)

Schulungen 2011

  • 21.09.2011
  • Ebstorf, BBS II: Landwirtschaft und Wasserschutz sowie Umsetzung der EG-WRRL (Unterrichtseinheit)

Feldtage

Auf Feldtagen werden ausgewählte Grundwasserschutz relevante Themen den Landwirten, sowie anderen am Grundwasserschutz Interessierter präsentiert. Dabei wird im Besonderen der standörtliche Faktor, d.h. die Bodenbildung, Bodenart, Humusgehalt, Klimaraum usw. vor dem Hintergrund der spezifischen pflanzenbaulichen Anforderungen erläutert. Dazu zählen z.B. konkrete Empfehlungen zur Vermeidung von Bodenschadverdichtungen bzw. Minimierung der Stickstoff-Mineralisation nach der Ernte durch Reduzierung der Bodenbearbeitung.

Feldtage 2013

  • 10.10.2013
  • Tellmer Demonstration von Zwischenfrucht-Gemengen im Vergleich zu einer Zwischenfrucht-Reinsaat mit Darstellung der Wurzelentwicklung
  • 07.10.2013
  • Schweskau: Demonstration von Zwischenfrucht-Gemengen im Vergleich zu einer Zwischenfrucht-Reinsaat mit Darstellung der Wurzelentwicklung bei unterschiedlicher N-Düngungshöhe

Feldtage 2012

  • 10.10.2012
  • Tellmer: Demonstration von Zwischenfrucht-Gemengen im Vergleich zu einer Zwischenfrucht-Reinsaat, Darstellung Wurzelentwicklung bei unterschiedlicher N-Düngungshöhe, Ansprache eines Bodenprofils u. Erkennung von Bodenschadverdichtungen mit Lösungsvorschlägen
  • 07.10.2013
  • Schweskau: Demonstration von Zwischenfrucht-Gemengen im Vergleich zu einer Zwischenfrucht-Reinsaat mit Darstellung der Wurzelentwicklung bei unterschiedlicher N-Düngungshöhe

Demonstrationsversuche

Demonstrationsversuche dienen der praxisnahen Präsentation und Prüfung von Grund-wasserschutz-Maßnahmen sowie der Vorstellung von besonders Gewässer schonenden Produktionsverfahren. Die Präsentationen durch INGUS führten zur Akzeptanzsteigerung des Zwischenfruchtanbaues und des Abschlusses von Maßnahmen zum Gewässerschutz aus dem Niedersächsischen Agrar-Umweltprogramm. Auf verschiedenen Standorten im Beratungsgebiet Mittlere Elbe werden Versuche zum Vergleich der N-Konservierungsleistungen von Zwischenfruchtreinsaaten und verschiedener Zwischenfruchtgemenge mit und ohne Leguminosen sowie Untersaaten im Mais durchgeführt. Außerdem wurde ein Versuch zur Gärrest-Wirkung im Mais zu verschiedenen Einarbeitungszeitpunkten durchgeführt.

Demonstrationsversuche 2014

Versuch „N-Konservierungsleistung verschiedener Zwischenfrucht-Mischungen und deren N-Nachlieferung im Folgejahr“

Dieser Versuch baut auf den im Herbst 2013 angelegten Versuch zur „N Konservierungs¬leistung verschiedener Zwischenfrucht-Mischungen“ auf. Im Frühjahr 2014 wurde die N-Nachlieferung der unterschiedlichen Zwischenfrucht-Gemenge gegenüber den Reinsaaten Ölrettich und Gelbsenf in Bezug auf die Höhe und des Zeitpunktes der N-Nachlieferungen untersucht.

Ergebnisse vom Standort Trabuhn

  • Frühjahrs-Nmin-Werte von > 100 kg/ha zeigen, dass die im Herbst aufgenommenen N-Mengen der früh abgefrorenen Zwischenfrüchte „Aquapro“, „BioMax TR“ sowie des Gelbsenfes bestens über den Winter getragen wurden und z.T. bereits mineralisiert wurden. Beachtenswert ist, dass es kaum Unterschiede im Nmin-Wert zwischen den gedüngten und ungedüngten Varianten gibt. Die leguminosenhaltige Zwf-Mischung „BetaMaxx“ und der Ölrettich zeigen geringere Nmin-Werte als die anderen Varianten, liegen aber dennoch mit 60-70 kg/ha auf einem hohen Niveau.
  • Der Ölrettich hat während des Frühjahrs weiteren Stickstoff nachgeliefert. Dies lässt sich von den Spät-Frühjahrs-Nmin-Werten ableiten, die auf ähnlich hohen Niveau wie die der anderen Zwischenfrüchte sind.
  • Die ungedüngten Varianten haben tendenziell mehr Stickstoff als die gedüngten Varianten zurückgeliefert.

„Nmin-Zeitreihe auf humosen Standorten“

In 2014 werden 1 x monatlich Nmin-Proben auf drei Standorten gezogen. Ziel dieser Zeitreihenbeprobung ist es, die Höhe der N-Mineralisation auf humosen Böden genauer zu ermitteln. Je nach Standort liegt der Humusgehalt bei 6 bis 55 %.

WRRL Niedersachsen

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Aktuelles

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