Beratungsangebot

Ziel der Gewässerschutzberatung ist die Minderung diffuser Stickstoff- und Phosphor-Einträge aus der Landwirtschaft in die Gewässer, einschließlich der Erosionsminderung.

Das Beratungsangebot der WRRL-Zusatzberatung ist für Landwirte freiwillig und kostenfrei. Die Beratung basiert auf einem kooperativen Ansatz und erfolgt abgestuft nach den festgelegten Belastungsprioritäten im Maßnahmenraum „Schwalm-Knüll".

Von INGUS werden folgende Beratungsleistungen und beratungsbegleitenden Analysen im Maßnahmenraum „Schwalm-Knüll" angeboten:

  1. Flächendeckende Beratung im Maßnahmenraum „Schwalm-Knüll"
    Hierzu werden Gebiets- und Fachinformationen für alle Landwirte z. B. über regelmäßige Rundschreiben, Informationsveranstaltungen und Feldbegeh- ungen zu aktuellen Themen angeboten, wie z. B. Düngung, Bodenfruchtbarkeit, Nährstoffmanagement und -effizienz, Bodenbearbeitung oder Zwischenfrucht- anbau. Die Feldbegehungen werden in enger Abstimmung mit dem zuständig- en LLH-Berater Herrn Jan Schrimpf (LLH-Fritzlar) durchgeführt.
    Aktuelle Informationen zur flächendeckenden Beratung im Maßnahmenraum „Schwalm-Knüll“ finden Sie in der Rubrik „Aktuelles“
  2. Einzelbetriebliche Beratung im Maßnahmenraum „Schwalm-Knüll“
    Der Umfang der einzelbetrieblichen Beratung richtet sich maßgeblich nach der festgelegten Belastungspriorität und der P/Erosions-Kulisse innerhalb des Maßnahmenraums. Die 11 Leitbetriebe im Maßnahmenraum erhalten eine einzelbetriebliche Intensivberatung, unabhängig von der festgelegten Belas- tungspriorität.
    Das umfangreiche einzelbetriebliche Beratungsangebot der Arbeitspakte „N“ und „P/Erosion“ beinhaltet u. a. folgende Leistungen:
    • Gesamtbetriebliche und einzelschlagbezogene Düngebedarfsermittlung nach DüV und unter den Aspekten des Gewässerschutzes inkl. der Zusatzleistung einer „Nährstoff-Bilanzvorschau“
    • Nährstoffvergleich gem. DüV und/oder Stoffstrombilanz
    • Vegetationsbegleitende N-Düngeberatung (z.B. Nitrachek, N-Tester, Spätfrühjahrs-Nmin)
    • Bodenuntersuchungen (z. B. Grundnährstoffe, Humus, Nmin)
    • Wirtschaftsdüngeranalysen und Wirtschaftsdüngerverteilplan
    • Pflanzenanalyen (z.B. N, P, K, Mg, S, Mikronährstoffe)
    • Fruchtfolgeoptimierung
    • Erosionsschutz und -vermeidung
    • HALM-Beratung
    • Beratung zu Sonderkulturen/Gemüsebau
    Sollten Sie Interesse oder Fragen rund um das Beratungsangebot haben, kontaktieren Sie bitte die zuständigen WRRL-Berater
    Herrn Stefan Strysio (Mobil: 0171 / 43 08 770) oder
    Herrn Lennart Hawranke (Mobil: 0151 / 14 13 23 51)
  3. Dauerbeobachtungs- und Demonstrationsflächen im Maßnahmenraum „Schwalm-Knüll“
    Im Maßnahmenraum “Schwalm-Knüll“ gibt es aktuell 171 sog. Dauerbeobach- tungsflächen. Auf diesen Flächen wird jedes Jahr eine Nmin-Probenahme im Frühjahr und Herbst durchgeführt. Die Frühjahrs-Nmin-Werte sind eine wichtige Grundlage für die schlagspezifischen Düngebedarfsermittlungen sowie für die regionalisierten Düngeempfehlungen des gesamten Maßnahmenraums. Die Ergebnisse der Herbst-Nmin-Beprobung sind ein wichtiges Instrument der Erfolgskontrolle, da der Herbst-Nmin-Wert den potentiell auswaschungs- gefährdeten mineralischen Stickstoff in der Wurzelzone (0 bis 90 cm) nach Abschluss der herbstlichen Mineralisierungsphase und vor Beginn der winterlichen Sickerwasserneubildung erfasst.
    Auf einigen Dauerbeobachtungsflächen werden zusätzlich zur Nmin-Beprobung gewässerschutzorientierte Demonstrationsversuche angelegt, die den Landwirten Möglichkeiten für eine besonders grundwasserschonende Bewirtschaftung veranschaulichen sollen.
    Aktuelle Informationen zu den Demonstrationsflächen im Maßnahmenraum „Schwalm-Knüll“ finden Sie in der Rubrik „Aktuelles"
  4. Runder Tisch im Maßnahmenraum „Schwalm-Knüll“
    Die Beteiligten der WRRL-Beratung treffen sich regelmäßig zu einem Informations- und Fachaustausch. Hier wird über die laufenden Arbeiten, Versuchsergebnisse und alle das Thema Gewässerschutz betreffenden Themen berichtet und diskutiert. Mitglieder des „Runden Tisches“ sind u. a. Vertreterinnen und Vertreter des LLH, der Regionalbauernverband Kurhessen e.V., das Regierungspräsidium Kassel, die Leitbetriebe aber auch die Kommunen im Maßnahmenraum.

WRRL Niedersachsen

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