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Das Gebiet
In den Hauptnaturräumen Syker Geest und Rahden-Diepenauer Geest (fast 50 % des Gesamtgebietes) dominieren grundwasserferne Sand- und Lehmböden. In den flach eingeschnittenen Niederungen treten verstärkt Moore und humusreiche Gleye auf.

WRRL Ems-Nordradde

In der Diepholzer Moor-Niederung sind grundwassernahe humusreiche Böden (Hoch- und Niedermoore) verbreitet. Die Naturräume Mittleres- und Verdener-Weser-Tal grenzen das Gebiet Mittlere Weser nach Osten ab. Hier dominieren vorwiegend schluffig-tonige Auenablagerungen.

Die GW-Körper im Beratungsgebiet Mittlere Weser sind durch eine geringe hydrogeologische Schutzfunktion gekennzeichnet, so dass Stoff-Einträge aus der landwirtschaftlichen Flächenbewirtschaftung auch im Grundwasser gemessen werden. Gründe hierfür sind:
  • lückenhafte geringdurchlässige Deck- und Trennschichten (Geschiebelehm, Beckentone),
  • flache GW-Körper mit nur 20 bis 50 m Mächtigkeit,
  • hohes N-Freisetzungspotenzial aus (entwässerten) Niedermooren.
Mit ca. ein Drittel nimmt der Wintergetreideanbau den größten Anteil an der Gesamt-LF ein. Der Maisanbau folgt mit ca. 25 %. Mit ca. 17 % ist der Grünlandanteil vergleichsweise gering.